Unterlage für Parkett, Vinylböden und Laminat
Trittschalldämmung – die richtige Unterlage für die schwimmende Verlegung
Bei der schwimmenden Verlegung benötigt jeder Parkettboden eine gute Unterlage, die folgende wichtige Funktionen erfüllt:
Feuchtigkeitsschutz: Auf Betonunterböden verhindert die Unterlage zusammen mit der Dampfsperrfolie, dass übermäßige Feuchtigkeit bis zum Parkett gelangt. Bei SPC- und LVT-Vinylböden ist keine zusätzliche Dampfsperrfolie erforderlich.
Ausgleich von Unebenheiten: Die Unterlage hilft, kleinere Unebenheiten des Unterbodens auszugleichen; größere müssen jedoch vorher gespachtelt werden.
Trittschalldämmung: Die Unterlage reduziert den Trittschall und den Gehschall im Raum und verbessert so die Raumakustik.
Druckbelastbarkeit: Bei dünnen und kleinformatigen Bodenbelägen ist eine Unterlage mit hoher Druckbelastbarkeit wichtig, um ein Absacken des Bodens und eine Beschädigung der Klick-Verbindungen zu vermeiden.
Wärmedurchlasswiderstand: Bei Fußbodenheizung sind dichtere und schwerere Unterlagen zu bevorzugen, deren Wärmedurchlasswiderstand möglichst niedrig ist (angegeben in m²·K/W).
Achten Sie bei der Verlegung darauf, dass sich die Ränder der Unterlage nicht überlappen; die Dampfsperrfolie muss jedoch verklebt und bei Bedarf 1 cm an der Wand hochgeführt werden, um den Bodenbelag vor feuchtem Beton zu schützen.