Vor dem Kauf eines Materials ist es sinnvoll, sich mit dessen Nutzungsklasse – also der Abriebfestigkeit – vertraut zu machen. Dabei ist zu beachten, dass die Nutzungsklasse nicht die Kratzfestigkeit angibt, sondern die Beständigkeit gegen abrasiven Verschleiß. Mit genügend Nachdruck lassen sich fast alle Materialien zerkratzen (am schwersten zu zerkratzen sind Saphir und Diamant, aus denen jedoch keine Bodenbeläge hergestellt werden).
Manche Bodenbeläge sind kratzfester als andere, doch die Nutzungsklasse eines Materials ist keine direkte Maßeinheit für die Kratzfestigkeit. Die Nutzungsklasse gibt die Abriebfestigkeit des Materials gegenüber der Abnutzung durch Begehen an.
Nutzungsklassen für Wohnbereiche
21 – geeignet für Wohnbereiche mit geringer Beanspruchung
22 – geeignet für Wohnbereiche mit mittlerer Beanspruchung
23 – geeignet für Wohnbereiche mit hoher Beanspruchung
Nutzungsklassen für Gewerbebereiche
31 – geeignet für Gewerbebereiche mit geringer Beanspruchung
32 – geeignet für Gewerbebereiche mit mittlerer Beanspruchung
33 – geeignet für Gewerbebereiche mit hoher Beanspruchung
34 – für Gewerbebereiche mit besonders intensiver Beanspruchung
Nutzungsklassen für Industriebereiche
41 – geeignet für Industriebereiche mit geringer Beanspruchung
42 – geeignet für Industriebereiche mit mittlerer Beanspruchung
43 – geeignet für Industriebereiche mit hoher Beanspruchung
Auswahl an Vinylböden bei Viimistluskaubamaja
Auswahl an Laminatböden bei Viimistluskaubamaja
Auswahl an Keramikfliesen bei Viimistluskaubamaja